weitere Hinweise
- Die Kurzanleitung und das Handbuch zu ZEPHYR2 finden sich hier (Link: Kurzanleitung plus Handbuch) .
- Standörtliche und Pflanzen-bezogene Grundlagen in Bezug zum Wasserhaushalt landwirtschaftlich genutzter Böden und zur Steuerung
der Bewässerung sind ausführlich behandelt in: Michel u. Sourell (Hrsg.): Bewässerung in der Landwirtschaft (AGRIMEDIA, 2014) .
Aktuell 2025 /2026
Die Bodenfeuchte im Frühjahr 2026 und die Versickerung von Bodenwasser im Winter 2025
a) Basierend auf der Berechnung des Bodenfeuchteverlaufes von vier Standorten Ostdeutschlands mit ZEPHYR2 wird hier Stand 5. März 2026
die Auffüllung dieser Böden durch die Winterniederschläge sowie die Sickerwassermenge seit Oktober 2025 eingeschätzt.
(Anmerkung: nach Bodenkartierungen im März-April wird diese Einschätzung präzisiert)
b) Bodenfeuchte-Kartierungen Stand 2. April 2026: die seit ca. 3 Wochen bisher auf Schlägen in Mecklenburg-Vorpommern erfolgten
Kartierungen der Bodenfeuchte zeigen auf den untersuchten sandigen bis lehmigen Böden, daß diese fast alle bis in den Unterboden
auf normale Frühjahrsfeuchte (Feldkapazität) aufgefüllt sind
(Anmerkung: die in der nächsten Woche u.a. in der Magdeburger Börde zu kartierenden Böden dürften voraussichtlich eine andere (trockenere) Situation zeigen)
Das Wetter in der Vegetationsperiode 2025
Im Anschluß an die landwirtschaftliche Wachstumsperiode 2025 wird eine Zusammenfassung der Wettersituation in der zurückliegenden
Vegetationsperiode für einige Regionen Deutschlands gegeben, die Sie hier finden.
Boden und Bodenfeuchte in der Fläche
Die räumliche Verteilung von Böden in der Fläche (z.B. auf einem Ackerschlag) bestimmt auch die Differenzen innerhalb der Fläche in Eigenschaften
wie Pflanzenwachstum und Ertrag und auch hinsichtlich der Bodenfeuchte. Die Berechnung des Bodenfeuchteverlaufes mit ZEPHYR2 bezieht sich - streng
genommen - immer auf einen bestimmten Boden, also auf einen Punkt innerhalb einer Fläche. Die Bodenfeuchte auf der Fläche beispielsweise eines
Schlages kann jedoch variabel sein, mehr oder weniger - je nach der Variabilität der Böden.
In den nächsten Monaten werde ich nach und nach einige Veröffentlichungen, an denen ich beteiligt war, vorstellen, die sich mit dieser Problematik
befassen.
- der erste Beitrag (schon etwas älter, meine erste Veröffentlichung) befaßt sich mit der Verteilung von Böden auf einer landwirtschftlich genutzten Fläche
(Grundmoräne Uckermark) und der davon beeinflußten räumlichen Verteilung der Bodenfeuchte sowie Konsequenzen für die Befahrbarkeit der Fläche
- der zweite Beitrag ist die Zusammenfassung eines Vortrages anläßlich der Ehrung zweier Bodengeographen (Prof. Rolf Schmidt, Dr. Jürgen Thiere),
erschienen in den Berichten ZALF Müncheberg 28(1997); der Text ist ein Plädoyer dafür, bei der Beschreibung der flächenhaft verteilten Eigenschaften
des Bodens und ihrer Bewertung nicht stets möglichst homogene, also oft sehr kleine Flächen (Pedotope) in den Blick zu nehmen, sondern Flächen,
in denen mehrere Böden in typischer Weise miteinander vergesellschaftet sind (Pedochoren); welche Vorteile dies hat und in welcher Weise das gesche-
hen kann, ist Gegenstand des Beitrags